Inklusiv gedacht
Über Jahrzehnte hinweg galt Krafttraining fälschlicherweise als „Männersache“. Dieses Bild ist heute überholt. Frauen sind mittlerweile die am schnellsten wachsende Zielgruppe im Krafttraining.
Ob Einsteigerinnen, die Krafttraining als Teil eines gesunden Lebensstils entdecken, Gen-Z-Lifterinnen, die ihre PRs auf TikTok teilen, oder ältere Frauen, die gezielt in Knochengesundheit und Langlebigkeit investieren – die Botschaft ist eindeutig: Frauen wollen Zugang zu ernstzunehmendem Krafttraining. Und sie erwarten ihn.
Für Studios und Fitnesseinrichtungen jeglicher Art ist das kein Lifestyle-Trend, sondern ein echter Marktwandel mit wirtschaftlichen Auswirkungen. Betreiber, die ihre Kraftflächen neu denken, profitieren messbar bei der Neukundengewinnung, Mitgliederbindung und Markenwahrnehmung. Wer das ignoriert, riskiert, den Anschluss zu verlieren.

Warum Frauen Krafttraining machen – und warum das für Betreiber relevant ist
Die Suchanfragen zu Themen wie „Krafttraining für Frauen“ oder „Vorteile von Gewichtheben für Frauen“ steigen rasant. Dahinter steckt ein kultureller Umbruch:
- Gesundheit und Langlebigkeit: Krafttraining gilt heute als essenziell für Knochendichte, Stoffwechsel und gesundes Altern – besonders für Frauen.
- Leistung statt Ästhetik: Immer mehr Frauen definieren Fitness über Stärke statt über Schlankheit.
- Community-getriebene Motivation: Soziale Plattformen haben digitale Räume geschaffen, in denen Fortschritte gefeiert und geteilt werden.
Warum das für Studios entscheidend ist: Wenn sich die gesellschaftliche Erwartung ändert, steigen auch die Anforderungen an die Trainingsflächen. Mitglieder suchen aktiv nach inklusiven Umgebungen – und verlassen Studios, die das nicht bieten.
Inklusives Design: Der neue ROI-Treiber
„Wenn wir über Inklusion sprechen, geht es nicht um ein Nebenprojekt. Es ist eine Wachstumsstrategie. Krafttraining ist ein Bereich, in den Frauen Zeit investieren – und Anlagen, die das erkennen, sehen echte wirtschaftliche Effekte.“
— Tracey Barrett, Director Cardio Portfolio, Life Fitness
Das Problem ist nicht mangelndes Interesse. Millionen Frauen wollen Krafttraining machen. Die Hürde ist das Umfeld.
Viele Frauen meiden klassische Krafträume, weil sie als einschüchternd, überfüllt oder nicht auf ihre Bedürfnisse ausgelegt wahrgenommen werden.
Betreiber können hier gezielt ansetzen:
- Layout zählt: Freihantelbereiche sollten nicht in eine Ecke verbannt werden, die von fortgeschrittenen Liftern dominiert wird. Sie verdienen dieselbe Präsenz wie Cardioflächen.
- Zugänglichkeit zählt: Verstellbare Bänke, Racks in verschiedenen Höhen und leicht verständliche Geräte machen Krafttraining für alle Körperformen und Erfahrungslevel zugänglich.
- Sichtbarkeit zählt: Offene Sichtachsen und klare Beschilderung nehmen Hemmschwellen und laden zum Ausprobieren ein.
Jede Designentscheidung ist entweder eine Einladung oder eine Barriere.
Geräte, die Frauen wirklich nutzen – und warum das entscheidend ist
Es geht nicht um „rosafarbene Hanteln“. Es geht um ernstzunehmende, skalierbare und inklusive Geräteauswahl:
- Geführte Geräte: Ein idealer Einstieg für Anfängerinnen, vor allem wenn die Bedienung intuitiv ist.
- Plate Loaded-Geräte: Für Fortgeschrittene, die Progression und Herausforderung suchen.
- Freihanteln und Racks: Unverzichtbar für Glaubwürdigkeit – und für Frauen, die ohne Einschränkungen trainieren wollen.
„Regeneration und Krafttraining sind keine Randthemen mehr – sie werden zum Kern dessen, wie Mitglieder ein Studio bewerten. Gerade für Frauen gilt Krafttraining heute als essenziell für Gesundheit und Langlebigkeit.“
— Luke Carlson
Wenn sich Geräte „passend“ anfühlen, steigen die Nutzungsraten. Das bedeutet: mehr Wert pro Quadratmeter, weniger ungenutzte Fläche und ein stärkerer ROI.

Inklusion als Wettbewerbsvorteil
Inklusion ist kein Nice-to-have. Sie ist ein echter Differenzierungsfaktor.
Studios, die Frauen im Krafttraining gezielt unterstützen, profitieren in mehreren Bereichen:
- Neukundengewinnung: Eine wachsende Zielgruppe entscheidet sich aktiv für Studios, die sie ernst nehmen.
- Bindung: Frauen, die Krafttraining machen, bleiben länger, trainieren häufiger und bringen Freundinnen mit.
- Markenstärke: Ein inklusives Image fördert Social Sharing und positive Bewertungen.
- Firmenkooperationen: Arbeitgeber und Gesundheitspartner bewerten Inklusion zunehmend als Auswahlkriterium.
Kurz gesagt: Inklusion treibt Wachstum – und Effizienz.
Ausblick: Die Zukunft von Frauen und Krafttraining
Die Beteiligung von Frauen am Krafttraining wird weiter steigen – getrieben durch medizinische Empfehlungen, einen Generationenwandel und kulturelle Normalisierung.
Für Betreiber ist die Frage nicht, ob sie reagieren sollten. Sondern wie schnell.
Wer jetzt Flächen neu denkt, in vielseitige Geräte investiert und eine inklusive Kultur schafft, bedient nicht nur Frauen besser, sondern macht sein Geschäftsmodell zukunftssicher.
„Wenn du Krafttraining inklusiv gestaltest, machst du deine Marke zukunftsfähig. Die Rendite sind nicht nur mehr Mitglieder, sondern engagiertere Mitglieder.“
— Luke Carlson
Der nächste Schritt für Betreiber
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Unser Facility Design-Team unterstützt Betreiber dabei, ihre Kraftbereiche neu zu denken – für alle Mitglieder. Von Layout-Optimierung bis zur Geräteplanung machen wir aus Inklusion einen echten Wettbewerbsvorteil.
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