Die Zukunft der Fitness ist individuell
Vor zehn bis fünfzehn Jahren war Fitness nur eine Transaktion von vielen. Man erwarb eine Mitgliedschaft, ging ins Studio, benutzte dort das Gerät und betrachtete das bereits als Erfolg. Diese Welt gibt es nicht mehr.
In einem neuen Beitrag für die Reihe „The Lens: Gym of the Future“ von Athletech News erläutert Jim Pisani, President & CEO von Life Fitness / Hammer Strength, warum die Ansprüche an Personalisierung und Konnektivität die Erwartungen der Branche neu definiert haben und was Betreiber im kommenden Jahrzehnt wissen müssen, das laut ihm das bedeutsamste in der Geschichte der Branche sein wird.
Vier Kräfte, die die nächsten 10 Jahre neu gestalten
- Langlebigkeit verändert die Agenda. Die Fitnessstudios positionieren sich als Gesundheitszentren neu. Das Ziel verlagert sich von einem besseren optischen Erscheinungsbild hin zu einer besseren Lebensqualität mit 70. Damit werden Cardio- und Krafttraining Teil eines Rezepts für Langlebigkeit, was zu längeren Mitgliedschaften führt und das Fitnessstudio zu einer echten Gesundheitsplattform für künftige Generationen macht.
- Intelligenz ist der neue Ausgangspunkt, nicht die Grenze. Die Betreiber setzen bereits KI ein, um Workouts anhand von realen Daten zu personalisieren. Wir stellen vernetzte Geräte her, die von allen in Echtzeit lernen können, etwa die Workout Intelligence von Augie AI™️, benannt nach unserem Mitbegründer Augie Nieto, der 1968 maßgeblich an der Einführung von Life Cycle beteiligt war. Dieselbe Mission, aber mit viel leistungsstärkeren Geräten.
- Der Ort, an dem Fitness stattfindet, wird immer größer. Hotels verzeichnen Rekordbesucherzahlen, während sich markengeführte Wohnimmobilien konsequent mit Premium-Ausstattungen weiterentwickeln. Fitness zieht, auf Basis von Produktlinien wie unserer Atmos Cardio-Serie, dorthin, wo die Menschen leben, sich aufhalten und arbeiten.
- Die Community wird zum Produkt. HYROX, Laufclubs und Hybrid-Wettbewerbe erfahren einen regelrechten Boom. Die Mitglieder trainieren dort nicht nur, sie gehören dazu. Unsere Partner wie die Chicago Sky bauen sich nicht nur einen Ort zum Trainieren auf. Vielmehr geht es ihnen um die ganze Community drumherum.
Was das für die Betreiber bedeutet
Jim meint: Wir sollten aufhören, um Spezifikationen zu wetteifern, und stattdessen damit beginnen, stets die bestmöglichen Ergebnisse anzustreben. Denn die Mitglieder melden sich nicht allein wegen der Geräte an, sondern weil sie davon ausgehen, dass Sie ihnen dabei helfen können, die Person zu werden, die sie sein möchten.
Dazu müssen Sie wissen, welchen Teil des Marktes Sie bedienen. Um ihn zu dominieren, müssen Sie wiederum Ihre Daten mit Tools wie Facility Connect nutzbar machen und in Partnerschaften investieren können, anstatt alles allein aufzubauen – von Group Cycling mit Les Mills bis hin zu vernetzten Programmen mit der YMCA über Y360.
Mit 250.000 Trainingszentren in 160 Ländern und über einer Million Workouts pro Tag kann Life Fitness / Hammer Strength auf eine Feedback-Schleife setzen, die ihresgleichen sucht. Laut Jim wird Technologie in Zukunft nicht die menschlichen Verbindungen ersetzen, die das Herzstück jedes erstklassigen Clubs ausmachen, sondern sie vielmehr vertiefen.
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Hier können Sie erfahren, wie Jim Pisani all diese Aspekte in unserem Feature-Interview für die Reihe „Gym of the Future“ von Athletech News in seinen eigenen Worten erläutert.
Den Original-Artikel in „ The Lens: The Future Is Personal“ von Athletech News lesen